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1

Dienstag, 30. September 2008, 19:55

Folge 21: Wie die Wölfe

Kann es sein, daß die Mietskaserne dieselbe war, in der auch die Parkplatz-Hyänen hausten? Und die letzte Zeugin ihre Freier empfing? Die Hinterhöfe kamen mir irgendwie bekannt vor.
"Ich sitze hier, saufe, denke nach und seh mir den Gierke an."

2

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 11:14

RE: Folge 21: Wie die Wölfe

Zitat

Original von blofeld
Kann es sein, daß die Mietskaserne dieselbe war, in der auch die Parkplatz-Hyänen hausten? Und die letzte Zeugin ihre Freier empfing? Die Hinterhöfe kamen mir irgendwie bekannt vor.


...könnte sein, hab mir gestern die besagte Folge angesehen, ich fand aber nix, was eindeutig deine Vermutung belegen könnte... nebenbei, die Folge "wie dieWölfe" zeigte mal wieder das große Reinecker-Syndrom: es gibt keinen Beweise, also gibts der Täter eben zu, diesmal in Gestalt eines Strickes...naja...
erkah

3

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 14:53

Wie die Wölfe

Also, ich fand die Sendung gar nicht so schlecht!
Es ging meiner Meinung nach vordergründig gar
nicht darum, wer der Mörder war, sondern wie sich Menschen verändern, verbiegen usw., die in Geldschwierigkeiten sind und sich an einen vermeintlichen Sponsor wenden!

Keiner gönnt dem Anderen das "Schwarze unter den Fingernägeln", weil jeder seine Situation am wichtigsten nimmt.

Eigentlich wie heute, jeder findet nur sich selbst am wichtigsten!

Wenn ich Heinz Meier als Mörder sehe, muss ich automatisch an seine Superrollen, z.B. "Erwin Lottermann mit der Herrenboutique", bei Loriot denken! :top

Gruß

Kellner Windeck
Viele Grüße

Kellner Windeck :))

Erich Lorenz über Kellner Windeck zu Robert und Walter:
:kotz "Aber sie ging nicht ins Bett. Erst musste der Kellner zu Hause sein. Wissen Sie, der wurde sehr gut versorgt hier!":kotz

4

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 15:29

Wie die Wölfe -Ergänzung-

Wenn ich das richtig gesehen habe, dann war der unrasierte und trinkende "Derrick" Horst Tappert in einer kurzen Szene rasiert, um anschließend gleich wieder unrasiert zu erscheinen! :bullen:

Gehört eigentlich in den Bereich "Drehpannen", nur sind die Einträge dort verhältnismäßig alt! :engel

Gruß

Kellner Windeck
Viele Grüße

Kellner Windeck :))

Erich Lorenz über Kellner Windeck zu Robert und Walter:
:kotz "Aber sie ging nicht ins Bett. Erst musste der Kellner zu Hause sein. Wissen Sie, der wurde sehr gut versorgt hier!":kotz

5

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 20:42

Täter kaum zu sehen...

Das Ende fand ich auch zu kurz. Es ist normalerweise eine Stärke, dass kein künstlicher Abgang gemacht wird, aber dieses Mal wusste ich nicht, wer die Person war, die da hing. Dank dieser Seite konnte ich es eruieren...

6

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 22:17

Hallo Wolfsfreunde! Ich finde, die Folge gehört zu den aller stimmungsvollsten der Serie! Die kläglichen Zustände in dem alten Hinterhofhaus, die ja nicht dazu führen, daß sich die Insassen solidarisieren, sondern es regiert auch im Elend noch der Egoismus. Finde das gut herausgearbeitet...tolle Schauspieler dazu, der sonst so lustige Meier-Heinz, aber auch Tappert mit seinem leeren Kopf irrlichtert sehr nett.

Und, Blofeld, das mit den Hinterhöfen trifft nicht ganz zu. Der Wölfe-Bau stand damals bereits leer und wurde alsbald abgerissen, während es den Innenhof der Hyänen noch in alter Pracht gibt (siehe auch kurz bei Derrick: Tod des Trompeters). Letzte Zeugin wieder woanders (im Westend) und soweit ich weiß nur in dieser Folge genutzt.

Liebe Grüße, Teekanne
Von Landsberg bis zum Mörlenbach, winkt Kanne und sagt scheenen Häusern guten Tach

7

Samstag, 4. Oktober 2008, 09:27

Schön war auch , daß Horst Tappert noch weniger Haare hatte als 10 Jahre später............

Mit Wiesn-geschädigten Grüßen

Jörg L aus M
Warum 'schwierig' sein, wenn man mit ein bisschen Anstrengung 'unmöglich' sein kann :grins:

8

Samstag, 4. Oktober 2008, 14:36

RE: Wie die Wölfe -Ergänzung-

Zitat

Original von Kellner Windeck
Wenn ich das richtig gesehen habe, dann war der unrasierte und trinkende "Derrick" Horst Tappert in einer kurzen Szene rasiert, um anschließend gleich wieder unrasiert zu erscheinen!

Hallöchen allerseits!

Horsti-Boy als Alki: In der Anfangssequenz im Treppenhaus "unrasiert" und dann plötzlich mit "5-Tage-Bart"! Das war meisterlich. Vermutlich wurden die "unrasierten" Szenen zeitgleich mit denen gedreht, als die Rekonstruktion des Falles in der Kneipe begann.

Übrigens hörte man da auch wieder die Musik aus dem "Papierblümenmörder".

Ansonsten war dies eine Folge, die zwar keinen besonderen Pep hatte, aber trotzdem durch einige Dinge bestach, wie es bereits KELLNER WINDECK zitierte. Da man konnte man mal erleben, was in den Köpfen mancher Menschen vor sich geht.

Und Grete Mosheim als "Frau Beilke", die mit ihrem Gesicht und ihrer Stimme den Anschein hatte, als wäre mit einem "Beil" nachgeholfen worden, hat wahrlich den Vogel abgeschossen. Immer wieder rollte unser Kommi die Augen, bis auch ihm der Kragen plazte: "Jetzt sein sie endlich mal still ..."

DIE olle Kratzbürste hätte mal in einer BRYNYCH-Folge mitspielen sollen; dann hätt's noch mehr gekracht. Meisterlich, diese Rolle - wie im richtigen Leben.

Und der arme "Erwin Lindemann" Herr Stöber mit seinem Gemüsekarren, der einem Trödelkarren gleich kam, wirkte wie ein geprügelter Hund.

Was mich ein bisschen gestört hatte, war die fast schon zu perfekte und minutiöse Rekonstruktionen. Alle Ermittler kommen mit allen Verdächtigen - bis auf Einen - aus allen Richtungen pünktlich im Hausflur an. Da muß ich doch noch mal den Roman zu dieser Folge lesen, um zu vergleichen.

Den Einfall mit dem Tagebuch der Ermordeten fand ich gut, denn dadurch konnten Keller & Co. und auch die Zuschauer mit fantasieren, wo die 3000 Mücken abgeblieben sind.

Tja Heinz - hättste mal unter der Matratze nachgesehen ...

Liebe Grüße von Peter :keller:
30.06.1963 - 02.09.2010

9

Samstag, 25. Oktober 2008, 16:00

Ich fand die Folge ausgezeichnet.

Nicht so sehr wegen der Handlung aber wegen der Regie.

Ein "typischer" Staudte: expressionistische Bilder, düstere Schatten ...

Und bis auf einige ganz kurze Szenen spielte sich die komplette Handlung nur in einem einzigen Haus ab. Gewollte Klaustrophobie die die pessimistische Stimmung unterstrich.

Und deshalb mag ich diese Serie: Vordergündige "Action" gibt es auch woanders ...

10

Donnerstag, 2. August 2012, 10:20

Drehort "Wie die Wölfe"

Hallo, wer hat denn die Häuserschlucht von "Wie die Wölfe" herausgefunden? Ich sehe dort die Kuppel des Löwenbräukellers. Ich könnte mir Luisenstr, Theresien- oder Rottmannstr. vorstellen. Weiß jemand mehr?

11

Freitag, 3. August 2012, 11:03

Vielleicht sollte man das ehemalige REGINA-Kino nicht bei der Peilung vergessen. Ein Blick nach Norden vom Löwenbräukeller könnte nicht schaden, allerdings steht das Wölfeanwesen schon ewig nicht mehr, war damals schon ein Abbruchhaus!
Von Landsberg bis zum Mörlenbach, winkt Kanne und sagt scheenen Häusern guten Tach

12

Freitag, 3. August 2012, 12:50

Danke. Das ehemalige Regina-Kino ist das Kindertheater. Da gegenüber war es. Ich wohne fünf Häuser nebenan in der Dachauer Str.

13

Freitag, 3. August 2012, 14:06

Na dann...hat man ja das tägliche Vergnügen, den riesigen Wüstenrot-Komplex anstelle des pittoresken Wölfehauses zu sehen. Wir vermuten, dass auch die Innenaufnahmen mit Juhnke in Folge 24 in dem selben Haus gedreht wurden. Habe da noch ein altes Luftbild aus der Ecke:

http://img585.imageshack.us/img585/3893/…iglmayerpla.jpg
Von Landsberg bis zum Mörlenbach, winkt Kanne und sagt scheenen Häusern guten Tach

14

Freitag, 3. August 2012, 17:08

Vielen Dank, sieht echt spannend aus...

15

Dienstag, 4. September 2018, 00:21

Ich kann kaum glauben, dass es in München im Jahr 1970 noch so ein heruntergekommenes Wohnhaus gab. Der Gemüsekarren des Mörders (mit Petroliumlampe!) passt aber sehr gut zum Haus. Trotzdem fehlt hier der von mir so geliebte Charme der Münchner 70er Jahre. Ich fühle mich eher in die 20er Jahre versetzt …

Der große (und für mich auch einzige) Pluspunkt bei dieser Folge sind die sehr unterschiedlichen Charaktere. Es ist spannend zu sehen, wie sie alle ihren Anteil an der "Beute" haben wollen.

Leider gefällt mir die 2. Hälfte der Folge nicht so gut, da es hier nur noch darum geht, dem Suffkopf die Erinnerung wieder zu geben. Und das Ende erinnert mich sehr stark an die Vorgängerfolge: der Täter stellt sich (naja er richtet sich) selbst, obwohl die Beweislast gegen ihn gar nicht so erdrückend war. Wahrscheinlich hat er auch wegen seiner aussichtslosen Zukunft (Trödelkarren, kranke Frau) resigniert. Dass der Täter in der Folge kaum in Erscheinung getreten ist, ist ein weiterer Kritikpunkt. Mir persönlich hätte seine Frau in der Mörderrolle besser gefallen ...