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Humorist

unregistriert

1

Sonntag, 12. Juli 2009, 19:23

Interessantes zur Folge "Mykonos"

Hallo K.K. Fans,

zur heutigen Ausstrahlung der "Mykonos"-Folge auf 3sat empfehle ich die Lektüre aus dem "Kommissar"- Buch von Gerald Grote (1.Auflage), S.63/64 ("Eines Tages drehten wir an einer Kapelle..."). Günther Schramm berichtet hier von einer lustigen Episode bei den Dreharbeiten mit Regisseur Jürgen Goslar zur "Mykonos"-Folge.

Gruß vom Humoristen (Elmar)

2

Sonntag, 12. Juli 2009, 21:41

...Mykonos...

..... immer wieder sehenswert, absolute Top 5 Folge, löste Anfang der Siebzigerjahre einen Griechenland Boom aus, obwohl in der Folge nichts darüber zu sehen ist, die Fantasien darüber aber geschickt angeregt werden, sodaß man automatisch Fernweh bekommt.....
mfg. Marek

3

Montag, 13. Juli 2009, 00:46

Habe die Folge eben zum ersten Mal gesehen und sie war wirklich klasse.Überhaupt nicht langweilig.Die Spannung hielt über die ganze Folge lang an :kommi:
Weiterhin muss ich Marek da Recht geben.Die Fantasien über diese Insel wird durch diese Folge wirklich angeregt.Jedes mal wenn die Freundin von diesem Kerk erzählt hört man auch diese typische Musik, welche einfach dazu passt.

4

Montag, 13. Juli 2009, 22:45

Mykonos

wieso heißt die Folge eigentlich Mykonos ?

Ich habe noch in Erinnerung, das genau vor den Filmstudios ( Ecke Bavariafilmstudios / Nördliche Münchner Str. ) es ein wunderbares griechisches Restaurant mit Namen Mykonos gab ( Google Maps 48.067473,11.545424 ) wo man neben hervorragendem Essen in wunderschöner Atmosphäre. auch immer viele bekannte Gesichter sehen konnte. Vielleicht hat dieses einmalig schöne Restaurant dem Autor oder Regisseur zur Namensfindung dieser Folge ein wenig geholfen - denn griechische Inseln gibt es ja derer viele.

Leider mußte dieses Restaurant später einer kleinen Wohnanlage weichen. Die Inhaber haben dann in München ( Schwabing ? ) unter gleichem Namen wieder ein Restaurant aufgemacht - und soweit ich mich erinnere prangt dort noch ein Foto des alten Mykonos-Restaurants an der Wand.

Viele Grüße
C.B.

5

Mittwoch, 15. Juli 2009, 11:12

Ich denke mal, daß "Mykonos" damals weit mehr war als nur eine der vielen Kykladen-Inseln, sondern eher ein Hippie-Sehnsuchtsziel für die, die es (noch) nicht nach Goa und Indien schafften.

In der Folge geht es ja auch um den Kontrast zwischen Bildungsbürgertum (Eltern Kerk, Frau Heines) und den jungen Aussteigern. Bei Frau Heines verrät z.B. die mit griechischen Motiven verzierte Stehlampe im Wohnzimmer ein klassisch bürgerliches Interesse am "antiken" Griechenland, während es Benny nur um die Lebensqualität, die Möglichkeit, anders zu leben geht.

Als ich 85 das erste Mal auf die griechischen Inseln kam, machte man als alternativer Reisender schon lange einen Bogen um das touristisch überlaufene Mykonos, wir waren damals auf Santorin, Ios, und Paros und das war schon heftig - kaum noch zum empfehlen wegen Neppa, aber natürlich herrliche Landschaft. Heutzutage ist ja selbst der einstmals unzugängliche Südosten von Rhodos erschlossen... naja, wer das eine wie das andere "alte" Griechenland sucht, wird nur noch schwer fündig.

6

Mittwoch, 15. Juli 2009, 11:30

Noch eine kleine Anekdote zum Thema Mykonos:

Die Rolle der drogenabhängigen Schülerin wurde von Isabel Goslar gespielt (jüngste Tochter von Jürgen Goslar). Interessant dass der Bruder ihres zukünftigen Ehemanns (Jürgen Prochnow) in der Folge am Tresen im Nirwana arbeitete. Da die ältere Tochter von Jürgen Goslar ebenfalls unbedingt mitspielen wollte, durfte Sie als tanzendes Girl ebenfalls kurz mitwirken.



Es bleibt halt doch alles in der Familie !

LG
Patrick
Heymann: "Worauf warten wir ?"
Köster: "Auf den Fall MILLINGER"

7

Mittwoch, 15. Juli 2009, 19:40

Schmunzeln musste ich, als Harry sein Anzügle gegen ein jugendlich-zeitgeistiges outfit tauschte und im Nirwana einen auf undercover zu machen versuchte. Noch grotesker, dass Walter ihm dann mit Schlips und Kragen in den Laden nachfolgte und prompt als Polizist erkannt wurde. Ein Hoch auf den Einfallsreichtum der Kommi-Truppe! War dies ein bewussster Gag am Rande so war er durchaus gelungen.

8

Samstag, 18. Juli 2009, 12:09

Zitat

Original von Patrick
Noch eine kleine Anekdote zum Thema Mykonos:

Die Rolle der drogenabhängigen Schülerin wurde von Isabel Goslar gespielt (jüngste Tochter von Jürgen Goslar). Interessant dass der Bruder ihres zukünftigen Ehemanns (Jürgen Prochnow) in der Folge am Tresen im Nirwana arbeitete. Da die ältere Tochter von Jürgen Goslar ebenfalls unbedingt mitspielen wollte, durfte Sie als tanzendes Girl ebenfalls kurz mitwirken.

Es bleibt halt doch alles in der Familie !

LG
Patrick


Buon giorno a tutti !

Frage zum Thema: Töchter von Jürgen Goslar:

Ich wußte bisher nur von 1 Tochter ( Isabel ).

Wie hieß denn die 2. Tochter und war sie auch Schauspielerin ?

Ciao, ciao - mille gracie e arrivederci !
C.B.

9

Samstag, 18. Juli 2009, 13:26

Ich habe die Biographie korrigiert, jetzt steht bei Wikipedia, dass er eine Tochter und zwei Söhne hat.

Beste Grüße
André
Beste Grüße
André

10

Sonntag, 19. Juli 2009, 20:47

Hallo Ihr Geschwisterzähler!
Da die Geschichte von Patrick mit den zwei Töchtern aus einem Gespräch stammt, daß ich vor einigen Jahren mit Jürgen Goslar am Telefon führte, muß er wohl zwei Töchter haben, denn er erzählte mir: Nachdem niemand so recht ein passendes Drogengirlie parat hatte, besetzte Goslar die Rolle mit einer seiner Töchter, woraufhin die andere neidisch meinte, sie wolle auch mitspielen und letztlich mangels verfügbarer Top-Rolle nur als eine Discomieze im Hintergrund tanzen durfte. Ob er seine Söhne auch untergebracht hat? Dazu kann ich nix beisteuern...Teekanne :grins:
Von Landsberg bis zum Mörlenbach, winkt Kanne und sagt scheenen Häusern guten Tach

11

Montag, 20. Juli 2009, 01:57

Das Problem bei Wikipedia ist ja, dass da jeder reinscheiben kann. Ich könnte das dort auch korrigieren, aber ohne 100% Info (2 Töchter 1 Sohn oder 2 Töcher 2 Söhne...) mache ich mich nicht zum Dödel. Gut, ich kann in seine Bio hier reinschreiben 2 Töchter und 2 Söhne, aber hat er 2 Söhne?

Beste Grüße
André
Beste Grüße
André

12

Mittwoch, 13. März 2019, 16:50

Generationendrama á la Reinecker

Walter fragt die junge Benny
fasziniert-wohlwollend: „Denkt Ihr nur in Sommern?“, der Vater
bürstet sie barsch ab, weil er von seinem Sohn seit 2 Jahren keine
Postkarte bekam, obwohl er ihm einen Wagen zum bestandenen Abitur
schenkte – allerhand!


Die
Eltern das verkörpern Adenauers Wohlstands-Deutschland: „Er hat
alles gehabt, Radio, Plattenspieler, über 100 Platten“ - und dann
haut der Bursche nach Griechenland ab, der Gipfel der Undankbarkeit!
Mit einem Abi-Schnitt von 1,6!






Ein
völlig anderes Lebensgefühl, für die Eltern könnte Mykonos
genauso auf dem Mars liegen. Hat er seine Ordnung gehabt? Sein Essen?
Nur gebadet und dem Herrgott den Tag gestohlen, der Vater (gekonnt:
Karl John) sucht keine Gründe, sondern Schuldige. Der Typus
funktioniert immer, egal in welchem Gesellschaftssystem: sauber,
ordentlich.






Wenn
man so will, wird in der Folge das allmähliche Eindringen der
organisierten Kriminalität in die bürgerliche, reputierliche
Gesellschaft geschildert, „was Rang und Namen“ hatte, ging auf
die Parties von Drogenhändlern, findet das chic. 2010 geben
Rockerclubs eine öffentliche Pressekonferenz in der Anwaltskanzlei
von Rechtsanwalt von Fromberg, der laut wikipedia im örtlichen
Rotlicht-Bezirk Immobilien besitzt und enge Kontakte zum Ex-Präsidenten der Hells Angels in Hannover, Frank Hanebuth, sowie zum ehemaligen
Bundeskanzler Gerhard Schröder (der als Rechtsanwalt bis 2010 in
Bürogemeinschaft mit der Kanzlei v. Fromberg & Coll. tätig
war) unterhält. So ändern sich die Zeiten...

13

Freitag, 15. März 2019, 11:18

Ja, erinnere ich mich:
Günter Schramm zu Maresa Hörbiger: "Denkt ihr denn nur in Sommern?"
War für mich einer der stärksten Sätze, nicht nur der Folge, sondern der ganzen Serie. War richtig überrascht, sowas in einer dt. Krimiserie zu hören.
Gruß
Saturn