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1

Montag, 27. Juli 2009, 15:10

Folge "Rudek"

Einfach grandios und komplex mit Zufällen aus dem wirklichen Leben. Der Rudek begegnet seiner attraktiven Tochter in Begleitung ihrer besten Freundin auf einem privat gehaltenen, nur für besonders zahlungskräftig betagte Herren, ausgelegten (Baby?) Strich. Und er reagiert, ja wie? Er ist außer sich, obwohl er jedes andere Mädchen ohne moralische Bedenken beglückt hätte. Aber es ist ja seine Tochter, und er hat sie erwischt und wurde erwischt.

Was mich ebenfalls an ein Ohnsorg Theater erinnert hat, die Tatwaffe liegt tagelang auf dem Boden direkt neben dem Tatort und dient nicht der Beweisführung oder Spurensicherung.

Die Täterin welche ihrem Mann gegenüber abgeneigt ist und sich auch noch über sein Verhalten wundert. Durch ihre eigenen Verdächtigungen und Vorwürfe zieht sie besonders auffällig die Aufmerksamkeit auf sich selber.-

Am Abspann kommen ja die Namen/Produzenten/Regie. Was mir immer besonders dabei auffällt, wieso weiß ich auch nicht, ist der Name Holger bei den Kostümen. Ich wollte nur mal Fragen ob es noch jemanden so geht, und ob er mehr über Holger weiß?
Gruss
´¨)
¸.•´¸.•´¨) ¸.•*¨).
(¸.•´ (¸.•´ .•´
.•´ ¸.•*`•-» Anasazi1962
(¸.•´

2

Montag, 27. Juli 2009, 17:41

Hallo,

Die Folge RUDEK ist eine meiner Top5 Folgen.
Das kommt vor allem durch das hervorragende Zusammenspiel von Ernst Schröder und Siegfried Lowitz.
Am allerbesten gefallen mir die Dialoge und Antworten der beiden beim Verhör in der Wohnung.("Wir wissen nicht, wie die Mädchen ausgesehen haben.").
Natürlich ist auch die weitere Besetzung mit Seippel und Schwarzkopf sehr gut.

Die Schauplätze sind ja alle altbekannt.
Gruss aus München von Axel.
:keller: :isar12:
2 PHOTOGRAPHEN - Die mit den Kultschauplätzen.

3

Montag, 27. Juli 2009, 19:56

RE: Folge "Rudek"

Zitat

Original von Anasazi1962
Am Abspann kommen ja die Namen/Produzenten/Regie. Was mir immer besonders dabei auffällt, wieso weiß ich auch nicht, ist der Name Holger bei den Kostümen. Ich wollte nur mal Fragen ob es noch jemanden so geht, und ob er mehr über Holger weiß?


Du darfst gerne auf meiner Fanseite etwas stöbern. Dann findest du auch einen Bereich, wo es Biographien gibt.

Beste Grüße
André
Beste Grüße
André

4

Montag, 27. Juli 2009, 20:18

Rudek....

....kann mich nur der Meinungen anschließen. Absolute Topfolge Dank der schauspielerischen Darbietung von Lowitz und Schröder.
Wie aus dem richtigen Leben gegriffen, reale Dialoge, durchaus mit hintergründigen Humor, was aber das Thema der Folge gezwungenermassen schon vorgibt ( Vater bezahlt für die eigene Tochter...)
Der Doppelmoral unserer Gesellschaft wird straff der Spiegel vorgehalten.

mfg. Marek
------------------------------------------------------
..Sie werden wohl wissen wie lange Sie in der Wohnung waren,..auf die Minute genau..? ..nicht auf die Minute, aber ungefähr... hmm, ..also es war nicht sehr lange...

5

Montag, 27. Juli 2009, 23:23

Folge `Rudek`

sicherlich ein skuriler Einfall des Autors: spießiger Familienvater nimmt tolpatschig Angebot der Wohnungsprostitution wahr und trifft dort aufs eigene Töchterlein. Komisch und fast schon belustigend sein Ausreisten in einer Situation, die für ihn mindestens ebenso peinlich wirkt wie fürs Töchterlein. Seine dann versuchte Verheimlichung des Geschehens hat hohen Unterhaltungswert. Die wahre Täterin kommt wegen ihres Redens und Agierens kaum überrraschend.

Sicherlich steht die Folge wieder mit den hervorragender Leistungen der beteiligten Mimen - bloß der Kommi hatte wohl wieder außerserienmäßige Verpflichtungen und durfte die ganze Folge über nach Stuttgart fahren. Natürlich war er gerade zur Schlussszene wieder da und durfte das Geständnis der Täterin anhören, welches diese fast wie im klassischen Theater deklamierte. Grande finale!

Beste Grüsse

6

Dienstag, 28. Juli 2009, 00:37

Das Ding war gut !!!

Hi Fans,

nach der "RAUDA"-Plörre war RUDEK wieder eine wirklich interessante Folge, die uns einmal mehr zeigte, was aus Kindern reicher Eltern werden kann, wenn man sich nicht genügend um sie kümmert. Geld genug war doch wohl da. Was also war der Grund, daß die jungen Mädchen sich prostituieren mussten?

Und der Einfall mit "DERRICK" war wohl unbewußt der Startschuß für eine Serie, deren Dreharbeiten knapp 1 Jahr später begann und wofür der Name dann noch in die Krimi-Geschichte eingehen sollte.

Alle Darsteller lieferten ihre Parts realitätsnah ab. Allen voran Edda Seippel; mit der wohl "schäbigsten" Frisur in der Kommissar-Geschichte. Da hätten selbst die Beatles noch gegröhlt. (Vielleicht mach' ich mal eine "haarige Angelegenheit" daraus...)

Musikalisch verwöhnte uns Joe Cocker und, wie ich kürzlich herausgefunden habe, ein Drummer aus alten Tagen. Mehr dazu im Musikforum.

Irgendwie passte alles zusammen und ich kann nur sagen: RUDEK ist eine Folge, in der es nie langweilig wird, so oft man sie sich auch ansieht.

Einfach köstlich. LG Peter :top :klatsch :sauf:
30.06.1963 - 02.09.2010

7

Dienstag, 28. Juli 2009, 07:45

Meine Freundin fragte: "Warum klingelt "der Alte" jetzt bei Derrick? Ich dachte wir gucken den Kommissar?"

8

Dienstag, 28. Juli 2009, 09:03

Hahahahahahahhaha

Der war gut!

Viele Grüße
Jörg L aus M
Warum 'schwierig' sein, wenn man mit ein bisschen Anstrengung 'unmöglich' sein kann :grins:

9

Dienstag, 28. Juli 2009, 09:52

RE: Das Ding war gut !!!

Zitat

Original von Mr. Gore


Und der Einfall mit "DERRICK" war wohl unbewußt der Startschuß für eine Serie, deren Dreharbeiten knapp 1 Jahr später begann und wofür der Name dann noch in die Krimi-Geschichte eingehen sollte.



Derrick der Zuhälter und 2 x Heymann = 2 x Mörder... erstaunlich, wo diese später dann bekannten Namen erstmals im Ringelmann/Reinecker-Universum auftauchen...

Welche Namen aus dem "Kommissar" hättet Ihr denn gewählt? Heymann fand isch schon passend, denn beide Herren heymann wurden gedisst - der eine von der Vermieterin, der andere von Manni. Und später dann der Kripo-Heymann von jeweiligen Alten. Aber wo kam bloß "Derrick" her?

10

Dienstag, 28. Juli 2009, 10:44

Derrick ist im Englischen ein Fachbegriff für ein Bohrturm. Von daher war der Rollenname von Sky DuMont nicht verkehrt, denn schließlich ging es im Beruf vom Zuhälter Derrick auch ums "bohren" !
:zwinker:

Herbert Reinecker hat mal dazu geschrieben: "Derrick ist ein Eigenname. Er kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Maschine, Stärke, Kraft !" Schließlich sollte Horst Tappert in der "Anfangsidee" von Derrick eine "unordentliche Außenseiterrolle im Beamtenapparat spielen". Am 20.10.1974 wurde in der Bild am Sonntag verkündet: "Ein harter Typ mit vielen menschlichen Schwächen, ein Mann, der trinkt und flucht und auch mal schnell zur Pistole greift: das ist Horst Tappert als Derrick".

Relativ schnell hat man sich allerdings von dieser Idee bzw. diesem Image verabschiedet.

LG
Patrick
Heymann: "Worauf warten wir ?"
Köster: "Auf den Fall MILLINGER"

11

Dienstag, 28. Juli 2009, 11:19

Das Image von DERRICK mochten die Zuschauer damals wohl nicht. Erst sieben Jahre später war das Publikum reif für einen derartigen Kommissar, der heiß dann allerdings SCHIMANSKI.
Aber im TATORT konnte man sich solche Experimente eher leisten.

Zu RUDEK: Sicher eine sehr spannende und unterhaltsame Folge. Ich fand nur, dass die Thematik etwas oberflächlich behandelt wurde. Es ging hier mehr um das Drama der Herren, die durch ihr Triebverhalten in eine unangenehme Situation geraten waren. Das Schicksal der Mädchen und ihrer Motive blieb weitesgehend aussen vor.

Edda Seipel war eine colle Mörderin. Einige Fragen blieben aber offen. Wie kam Rudek nun an seinen Koffer? Das mit dem vor die Türe legen stimmte ja nun nicht. Und wie kamen die Ermittler auf die Freundin von Ursula (auch dazu keine Erklärung).

Übrigens Illona Grübel sah ja sehr reizvoll aus damals. Nur 12 Jahre später in der Schwarzwaldklinik war sie allerdings schon wieder zum Abgewöhnen.

12

Dienstag, 28. Juli 2009, 19:48

RE: Folge "Rudek"

Eine meiner Lieblingsfolgen, wer hätte es gedacht? * g *
Edda Seippel und Klaus Schwarzkopf als skurilles Paar, Sky Dumont in einer frühen Rolle als schmieriger Zuhälter, der auch noch Derrick heißt, Siegfrid Lowitz als abgebrühter Vermittler, und ein frühes Beispiel für einen Wohnungspuff.
Das Motiv der beiden schnuckeligen Mädchen, sich zu verkaufen, blieb für mich zwar auch unglaubwürdig, aber was solls: Beste Unterhaltung mit einem kleinen Touch "sleaze".
Es grüßt
Rudek

13

Mittwoch, 29. Juli 2009, 11:40

Hallo Forianer,

auch ich habe mir die Folge gestern gleich nochmal angesehen und muss auch sagen dass diese Folge zu meinen TOP 10 gehört. Tolle Schauspieler veredeln diese Folge zusätzlich. Edda Seippel und Klaus Schwarzkopf spielen wohl eines der skurillsten Paare in der "Kommissar" - Geschichte. Ich könnte immer noch lachen, als sie erzählt wie ihr Mann dass Haushaltsgeld im Bordell von DERRICK ausgegeben hat und die Mädchen mit den weißen Stiefeln dann damit das Haus verließen.

Grüße

Andi :bayern:
L. Kempe: Ich rede nicht so wie ich aussehe; sehen sie nicht wie Ich aussehe ich muss mich kämmen,
Darauf Keller: JA dann KÄMMEN sie sich !!!!!!!

Kleiner Stern

unregistriert

14

Mittwoch, 29. Juli 2009, 13:12

Hallo zusammen,

mir hat die Folge auch ganz gut gefallen, obwohl es jetzt vom Mitraten her, wer der Mörder ist, nicht soooooo spannend war. :schnarch

Eigentlich kam ja nur der Vater in Betracht, aber das wäre nun wirklich zu plakativ gewesen, naja, und nachdem sich dann Edda Seipel bei der Befragung total psycho gezeigt hat, war es dann auch nicht mehr so schwer.

Fand Siegfried Lowitz, den ich sonst nur als den biederen Alten aus fernen Fernsehtagen kenne, ziemlich schmierig in der Folge, so ein richtig geiler, alter Bock, der es nochmal wissen will. Sky Du Mont fand ich nicht so schmierig, eher aalglatt mit seinem festgenagelten Grinsen. :grins:

Im Gegensatz zu anderen Folgen werden die Hintergründe für ein bestimmtes Verhalten nicht ganz ausgelotet. Warum die biedere Hausfrau zugeschlagen hat, hatten wir ja schon nach ihren ersten drei Worten kapiert, aber warum Ursula der Prostitution nachgegangen ist obwohl - wie bereits in einem obigen Beitrag schon angemerkt - keine wirtschaftliche Not bestand, blieb im Dunkeln. Nur einmal stellte der Vater diese Frage, sie blieb aber unbeantwortet. :motz

Krass fand ich auch die Szene als die Tochter beim Vater Trost suchte und ihn umarmen wollte und er sie von sich wegschob - als hätte sie eine ansteckende Krankheit oder sonst einen Makel. Naja, für ihn war sie wohl komplett unten durch (war jetzt nicht doppeldeutig gemeint) :lach:

Die Mutter hat sich scheinbar auch nicht so doll gekümmert, obwohl sie - wie zu damailiger Zeit bei Industriellen üblich - sich den ganzen Tag zu Hause mit einem fast erwachsenen Einzelkind zu Hause rumgelangweilt hat. So blieben auch ihre Redebeiträge ziemlich überschaubar: "Was ist denn nur los?" "Sag schon" usw...Irgendwann konnte man es dann schon mitsprechen.

Was ihre Aussagen betraf, waren die beiden Herren aber auch selten dämlich. "Ooooh, wir wissen gar nicht wie die Frauen ausgesehen oder gehießen haben!!! Ja, waren wir zwei Unschuldslämmchen denn überhaupt hier???" :engel
Mit einer falschen Beschreibung hätten sie den Kopf bestimmt aus der Schlinge ziehen können.

Fazit vom Sonntagabend: Gewisse Dinge können auch bei nachlassender Potenz noch in 30 Minuten erledigt werden :respekt (Zusatzeffekt: völliger Blackout), Frisuren können Ehen ruinieren (da war "Bad-Hair-Day" Dauerzustand) und die Leute waren damals auch nicht anständiger als heute, nur hat man nicht jede Neigung so zur Schau getragen. Und warum das Mädel es jetzt so toll fand, alte Herren zu beglücken, bleibt für immer in den Untiefen der Drehbücher verborgen (falls es da jemals drin war!)

Es grüßt Euch herzlich

Der Kleine Stern

15

Mittwoch, 29. Juli 2009, 15:19

Irgendwie standen die Mädels damals wohl noch mehr auf die Idee des "Sugar Daddys" als heutzutage - dem Reinecker reichten ja solche plakativen Storyparts aus.
Man darf ja auch nicht übersehen, daß es in dieser Zeit zwar üblich war, sich über Filme wie Baby Doll oder Bücher wie Lolita aufzuregen, die Beziehung zwischen einer jungen Frau und einem älteren Mann aber längst noch nicht so tabuisiert war wie es heute ist. Zudem wurde die "freie Liebe" in den Zeiten vor AIDS wirklich lockerer gehandhabt, während andererseits Eltern noch fester Vorstellungen davon hatten, wofür sie ihren Töchtern Geld gaben - selbst wenn sie es reichlich hatten. Da fällt mir spontan Lady Annabel Vane-Tempest-Stewart ein, die Tochter des Marquess of Londonderry, die mit 19 ihren ersten Mann heiratete, mit ihm den Nachtclub Annabel's betrieb und ab 1964 eine mehr als öffentliche Affäre mit Sir James Goldsmith hatte, den sie irgendwann nach beider Scheidung auch heiratete... das war damals viel üblicher als man denkt!

16

Sonntag, 2. August 2009, 00:25

Es ist nicht schwierig naive Mädchen zu Protitution zu zwingen. Ein Zuhälter wie Derrick, der weiß wie das geht. Die Masche heißt "um den fInger wickeln."

17

Sonntag, 2. August 2009, 13:30

Folge 55: Rudek

Eine Folge mit diversen Erkenntnissen!

Erkenntnis 1:
„Pooh, das ist ja ein Ding!“ (Zitat Doberg)

Wer sich als Ehemann und Vater abends mit Prostituierten vergnügen will, kann auf seine eigene Tochter treffen!
Echt bitter! Aber, jede Prostituierte hat nun einmal einen Vater!

Häme? Nein! Aber bitte keine Doppelmoral!

:nee:nee:nee:nee:nee:nee:nee:nee:nee

Erkenntnis 2:
„Du hast den Weg verlassen. Wie heißt es: Wehe wer den Weg verlässt! Seine Füße geraten in treibenden Sand und treibender Sand wird ihn zu Boden ziehen!"(Zitat Luise Hauffe)

Eine gedemütigte Luise Hauffe teilt ihrem Ehemann zwischen den Zeilen mit, wie sehr er sie mit seiner „Notgeilheit“ verletzt hat! Das Eheleben des Ehepaares Haufe existiert offensichtlich nur noch auf dem Blatt Papier. Die Fassade nach außen steht noch. Aber sonst! Er lebt seine sexuellen Wünsche in der Wohnung unter dem Ehepaar Hauffe aus, dort wo junge Mädchen ihre Dienste anbieten. Dort wo Derrick sich das Schweigen der Nachbarn „erkauft“!
Diese Tatsache verletzt Luise Hauffe so sehr, dass sie zur Mörderin wird. Eine Mörderin aus Hass!

:evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil:

Erkenntnis 3:
Wenn „Der Alte“ (Siefgried Lowitz) zu „Derrick“ geht, wo auch „Kommissar Fink“ (Klaus Schwarzkopf“ verkehrt, dann bedarf es die Fähigkeiten des „Kommissars“, um den Fall zu klären!

:finger:finger:finger:finger:finger:finger:finger

Erkenntnis 4:
Aus meiner Sicht eine sehr gute Folge! Insbesondere Edda Seippel überzeugt mich, allein mit ihrer Mimik, als „frustrierte“ Luise Hauffe! Aber auch die anderen „gestandenen“ Schauspieler, tragen zu dieser gelungenen Folge bei!

:top :top :top :top :top :top :top :top :top
Viele Grüße

Kellner Windeck :))

Erich Lorenz über Kellner Windeck zu Robert und Walter:
:kotz "Aber sie ging nicht ins Bett. Erst musste der Kellner zu Hause sein. Wissen Sie, der wurde sehr gut versorgt hier!":kotz

18

Freitag, 3. Mai 2019, 15:38

Das übliche Sittenbild: Der Mörder ist Teil der Hausgemeinschaft. Dazu ein ordentlicher Schuß Wohlstandsverwahrlosung in „besseren Kreisen“ - alle tragen Schlips und Kragen, man hält auf Moral, aber eine, die für einen persönlich nicht gilt, wie es treffend Sky formulierte, bevor ihn Edda Seipel barsch über den Jordan schickte.
Siegfried Lowitz und Ernst Schröder tragen die Folge: in 2 Sekunden vom lüsternen älteren Herren, der sich mit lockeren jungen Damen vergnügen will (Motto: man ist ja schließlich Mann von Welt, nicht wahr?) zum tief empörten Vater, der die Tochter (damals stolze 23!) als Hure beschimpft und schlägt. Die falsche Entscheidung getroffen und das Räderwerk beginnt unaufhaltsam – er fürchtet, „gesellschaftlich unmöglich“ zu werden. Insofern ist der (etwas moralinsaure) Treibsand-Vergleich von Edda Seipel nicht schlecht gewählt. Charlotte Kerr-Sokoll nimmt eigentlich nur am Rande am Familienleben teil, weiß nichts und will auch nichts wissen, eher Hausdame als Dame des Hauses.
Auch klasse: Klaus Schwarzkopf windet sich, als er vor den Beamten von Edda Seipel kräftig „eingetunkt“ wird („Wie kannst du das sagen, Luise?“) – die Retourkutsche fährt aber unerbittlich pünktlich...